Belegstellenordnung

Verantwortlich für die Belegstelle sind die Belegstellenleiter und sein Stellvertreter. Sie listen die Zahl der aufgestellten und begatteten Königinnen auf.

Es kann nur zu den vorgegebenen Zeiten angeliefert bzw. abgeholt werden. Beim Betreten der Belegstelle hat sich der Züchter beim Belegstellenwart zu melden. Dessen Weisungen sind Folge zu leisten.

Der Aufstellplatz für die Begattungseinheiten wird vom Belegstellenpersonal zugewiesen. Verstöße gegen diese Belegstellenordnung führen zum Entfernen der Begattungsvölkchen von der Belegstelle.

Die Begattungseinheiten dürfen nur auf Mittelwänden bzw. auf Anfangssteifen in EWK oder Mehrwabenkästchen bis einschließlich Mini-Plus ausgestellt werden.

Die Begattungskästchen sind mit Name und Anschrift des Züchters innen oder außen zu beschriften.

Bei der Anlieferung werden die Drohnenfreiheit und das Wabenwerk von den verantwortlichen Personen kontrolliert. Zu diesem Zweck sind alle EWK mit Glas und alle MWK mit einer durchsichtigen Abdeckung, z. B. durch Folie anzuliefern. Wir bitten um Verständnis, dass bei nicht vorschriftsgemäß angelieferten Begattungseinheiten die gesamte Lieferung zurückgewiesen wird. Schutzkästen für die EWK stehen bereit.

Für den Betrieb und die Beschickung der Belegstelle gelten die Bienenseuchenverordnung sowie entsprechende EU-Gesetze in ihrer zuletzt gültigen Fassung.

Bei der Anlieferung ist eine "Amtstierärztliche Bescheinigung gemäß § 5 (1) Bienenseuchenverordnung" vorzulegen.

Es dürfen keine Bienen angeliefert werden, die aus einem Gebiet stammen, in dem die bösartige Faulbrut festgestellt wurde.

Eine Belegstellengebühr wird durch die Belegstelle festgesetzt.

Sowohl der Belegstellenleiter als auch der Landesverband haften nicht für Diebstahl, Frevel sowie Schäden durch Witterung auf der Belegstelle.

Obmann für Bienenzucht des LVSI